Lost Places Staffel 6
Hier finden Sie alle Episoden der 6. Staffel von der Doku Lost Places
Folge 43
Lost Places - Folge 43. Die Karibik war der Wilde Westen des 17. Jahrhunderts. Rund 5.000 Freibeuter, die dort im Auftrag der britischen Krone ihr Unwesen trieben, machten die Küstenstadt Port Royal auf Jamaika zu ihrem Sündenbabel. Doch am Horizont lauerte eine Gefahr, der selbst eine Armee von Piraten nicht gewachsen war. Außerdem: Die unwirtliche Felseninsel Goli otok ist bekannt als das Alcatraz Kroatiens. Das entlegene Eiland diente jahrzehntelang als Gulag für Gegner des jugoslawischen Diktators Josip Tito.
Folge 44
Lost Places - Folge 44. Die Geschichte einer kleinen Insel in der Karibik ist geprägt von einer Zeit, in der europäische Länder auf Expansionskurs waren. Heute untersuchen Forscher dort ehemalige Zuckerrohrplantagen - und ihre grausame Vergangenheit. Außerdem in dieser Folge: eine verlassene Fabrikanlage im Süden der USA, die in der Bürgerrechtsbewegung eine wichtige Rolle spielte, ein altes Militärkrankenhaus in England sowie eine Mittelmeerinsel mit bröckelnden Gebäuden und einem Labyrinth unterirdischer Tunnel.
Folge 45
Lost Places - Folge 45. An der Küste Ghanas liegt eine kontrastreiche Ruine: Oben, mit Blick auf den Ozean, herrscht Opulenz, geprägt von lichtdurchfluteten Räumen. Doch unter der Erde verbirgt sich ein Verlies mit einer grausamen Geschichte. Europäische Kolonialmächte bauten die Anlagen zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert, um afrikanische Sklaven festzuhalten. Außerdem: die Munitionsfabrik in Nowogród Bobrzanski, ein US-amerikanischer Kommunikationsbunker und die Belgrader Zuckerraffinerie.
Folge 46
Lost Places - Folge 46. In der grünen Weite Nordenglands markieren die Überreste des Hadrianswalls noch heute den einstigen Rand der bekannten Welt. Jenseits dieser Mauer lauerten vor 2.000 Jahren wilde Krieger, die wegen ihrer Körperbemalung von den Römern ehrfürchtig Pikten genannt wurden. Wie lebte es sich damals an diesem gefährlichen Außenposten des Römischen Reiches? Außerdem: In den 50ern trug Gary in Indiana den Beinamen Stadt des Jahrhunderts. Was führte zum Niedergang der einstigen US-Stahl-Hochburg?
Folge 47
Lost Places - Folge 47. An der zerklüfteten Küste von Jinguashi in Taiwan, inmitten einer Berglandschaft, durchbricht ein imposanter Bau das üppige Grün. Im Shuinandong-Hüttenwerk, auch bekannt als die Überreste der 13 Ebenen, wurden jahrzehntelang Kupfer und Gold verarbeitet. Doch die Arbeitsbedingungen unter japanischer Kolonialherrschaft waren hart. Außerdem: die prachtvolle Burg Pidhirzi in der Ukraine und das Fort Hermann an der Isonzo-Front, ein wichtiger Schauplatz des Ersten Weltkrieges im heutigen Slowenien.
Folge 48
Lost Places - Folge 48. In einem Hangar am Rande der ukrainischen Hauptstadt Kiew rostet ein riesenhafter Flugzeugrumpf: das zweite, nie fertiggestellte Exemplar des größten Flugzeugs der Welt. Welche Aufgabe erfüllte die Antonow An-225 im Kalten Krieg, und welche mögliche Zukunft steht dem Transport-Koloss noch bevor? Außerdem: Die Militäranlage von Loch Ewe an der Nordküste Schottlands, die Kingsbury Ordnance Plant in Indiana und die Wehrtürme von Vathia im Süden der griechischen Peloponnes-Halbinsel.
Folge 49
Lost Places - Folge 49. Vier seltsame Gerüste thronen auf einem einsamen Berg in Alaska. Eine Kriegsruine verwittert nahe der Grenze zu Nordkorea. Ein Fabrikkomplex in einem idyllischen Tal im Norden Tschechiens hat eine dunkle Vergangenheit - und in der im 13. Jahrhundert erbauten Burg achtice in Ungarn sollen grausame Morde passiert sein. In Lost Places gehen Wissenschaftler den Geheimnissen der verfallenen Bauwerke und Ruinen auf den Grund.
Folge 50
Lost Places - Folge 50. Eine Verteidigungsanlage aus den 1930ern verwittert zwischen den Dünen der US-amerikanischen Atlantikküste. In der Provinz Saragossa im Nordosten Spaniens steht ein verlassenes Bergdorf. In der Bucht von Kawatana im Südwesten Japans ragen merkwürdige Bauten empor, sie erinnern an eine tödliche Technologie. Und Albanien ist übersät von seltsamen, pilzförmigen Bauten. In Lost Places gehen Wissenschaftler den Geheimnissen der verfallenen Bauwerke und Ruinen auf den Grund.
Folge 51
Lost Places - Folge 51. Im Norden Äthiopiens ist einer der seltsamen Orte der Erde zu finden, ein Gebiet ohne jede Spur von Leben, weder Tiere noch Pflanzen. Pfützen mit schillerndem Wasser, Geysire und giftige Quellen prägen die unwirtliche Landschaft, aus der sich die Ruinen einer Siedlung erheben - Dallol. Außerdem: ein schweres Erdbeben in Taiwan am 21. September 1999 löst eine Bodenverflüssigung aus und hinterlässt eine Welle der Zerstörung. Und: die Geschichte des Vajont-Staudamms in Norditalien.
Folge 52
Lost Places - Folge 52. Ein Erdbeben der Stärke 9 zerstört an Japans Ostküste im März 2011 Bauwerke und Infrastruktur. Es löst einen Tsunami aus, der wiederum auf das Kernkraftwerk in Fukushima trifft. Die Stadt Tomioka muss wegen der nuklearen Strahlung evakuiert werden, erst 2017 dürfen die Bewohner zurückkehren. Die Region wird von einer dreifachen Katastrophe getroffen: Erst das Erdbeben, dann der Tsunami, dann die Beschädigung des Kernkraftwerks. Es sterben 19.000 Menschen oder werden noch immer vermisst.
Folge 53
Lost Places - Folge 53. Eine Ansammlung verwitterter Bauten am Stadtrand von Paris erinnert an die Kolonialzeit Frankreichs. Hier werden im 19. Jahrhundert exotische Pflanzen erforscht und eine große Ausstellung ins Leben gerufen. Im Zentrum steht die Architektur aus Französisch-Guyana, Indochina, Tunesien, Marokko und Madagaskar - und ein Menschenzoo. Dieses dunkle Kapitel der französischen Geschichte endet mit Beginn des Ersten Weltkriegs und die Gebäude werden als Lazarett genutzt.
Folge 54
Lost Places - Folge 54. Im westlichen Pazifik, auf der japanischen Insel Ie-Jima bieten düstere Ruinen einen merkwürdigen Anblick. Unterirdische Anlagen werden hier der US-Armee während des Zweiten Weltkriegs zum Verhängnis. Die Japaner haben nicht die gleichen militärischen Mittel, also gehen sie den Schlachten auf dem Meer zunehmend aus dem Weg. Das japanische Militär befestigt deswegen so viele Höhlen und Tunnel wie möglich, um sich zu verstecken. Die alliierten Streitkräfte erwartet ein blutiger Empfang.