Lost Places Staffel 3


Hier finden Sie alle Episoden der 3. Staffel von der Doku Lost Places
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3.1

Die Beelitzer Heilstätten

In einem Waldgebiet 50 Kilometer südwestlich von Berlin erstreckt sich ein geheimnisvoller, verfallener Gebäudekomplex. Die Beelitzer Heilstätten, ursprünglich ein Sanatorium für Lungenkranke, sind heute eine beliebte Kulisse für Filmemacher und Fotografen. Das eigentümlich anmutende Gelände zeugt von einer bewegten Vergangenheit: Die Häuser dienten zu Kriegszeiten als Lazarett und später als russisches Militärhospital. Die Dokumentation erzählt die Geschichte des Brandenburger Zauberbergs.

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3.2

Gefängnis unter Wasser

Bis zum Fall des Eisernen Vorhangs 1991 war Estland Teil der UdSSR. Im Nordwesten des Baltikumstaates, unweit der Ostseeküste, sind die Spuren der Fremdherrschaft bis heute sichtbar. Mehrere graffitibeschmierte Betonruinen inmitten eines vereisten Sees sind die letzten Überbleibsel des ehemaligen Gefängnisses Murru. Hier wurden einst Gegner des Sowjet-Regimes inhaftiert. Das Perfide: Die Häftlinge mussten in einem anliegenden Steinbruch für den Aufbau der Besatzungsmacht schuften.

von: 0 | Quelle: WELT

3.3

Die Ruinen von Sarajewo

In den schneebedeckten Bergen nahe der bosnischen Stadt Sarajewo steht eine verlassene Anlage. Entlang der Hänge windet sich ein Geflecht aus Mauern, Brücken und Kanälen, deren Beton durchlöchert und stark beschädigt ist. Doch was hat es mit diesen rätselhaften Ruinen auf sich? Es sind die Sportanlagen der Olympischen Winterspiele von 1984, die damals das erste Mal in einem sozialistischen Staat ausgetragen wurden. Die Dokumentation erzählt ihre tragische Geschichte.

von: 0 | Quelle: N24 DOKU

3.4

Der geheime U-Boot-Hafen

Hafen. An der Küste Estlands, rund 50 Kilometer von der Hauptstadt Tallinn entfernt, wurden in den 1950ern dutzende Betonplattformen in die Ostsee gesetzt. Wozu die seltsamen Bauten im Meer dienen sollten, war damals noch streng geheim. Die Seebrücken und Plateaus waren Teil eines hochmodernen U-Boot-Hafens der UdSSR. Das Besondere: Der Marinestützpunkt im estnischen Hara reduzierte die magnetische Signatur der U-Boote und machte sie quasi unsichtbar.

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3.6

Die unterirdische Raketenbasis

In der nordfranzösischen Provinz Pas-de-Calais erheben sich zwischen grünen Feldern geheimnisvolle Betonblöcke aus der Erde. Unter einer massiven Kuppel erstrecken sich kilometerlange Schächte und Stollen im Dunkeln. Während des Zweiten Weltkriegs entstand hier unter schärfster Geheimhaltung eine unterirdische Abschussbasis für V2-Raketen. Ihr Ziel: London. Wäre die Anlage La Coupole in Betrieb genommen worden, hätte sie den Kriegsverlauf entscheidend verändert. Doch dazu kam es nicht.

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3.7

Schiffe aus Beton

Die kleine Stadt Powell River im Westen Kanadas ist für eine ganz besondere Sehenswürdigkeit bekannt: Eine Kette alter Schiffe versperrt den Wasserweg zum Küstenort. Die Jahre wie auch die Witterung haben ihre Spuren an den Kreuzern hinterlassen, die nicht wie gewöhnlich aus Stahl, sondern Beton gebaut sind. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges hatten die Militärfrachter vorerst ausgedient - bis sie als Wellenbrecher erneut zum Einsatz kamen.

von: 0 | Quelle: N24 DOKU