Fang des Lebens - Der gefährlichste Job Alaskas Staffel 4
Hier finden Sie alle Episoden der 4. Staffel von der Doku Fang des Lebens - Der gefährlichste Job Alaskas
Holt sie heim
"Männer, kommt heil wieder zurück!" - Es ist soweit, in wenigen Tagen beginnt die neue Fang-Saison. Die Krabbenfischer treffen letzte Vorbereitungen für das Abenteuer auf hoher See. Während die Besatzungsmitglieder die Schiffe mit Nahrungsmitteln und Fangkörben beladen, treffen sich die Kapitäne um einen Toast auf das gute Gelingen ihres Vorhabens auszusprechen und die üblichen Wetten abzuschließen. Tradition und Aberglaube haben im Alltag der Fischer ihren festen Platz. Kapitän Colburn nimmt auf der "Wizard" zwei Greenhorns mit am Bord, die nicht die geringste Vorstellung davon haben, was im offenen Meer auf sie zukommen wird.
USA 2008
Raus aus dem Spiel
Die Fang-Saison läuft auf Hochtouren, und die Besatzungen der Krabbenfischerboote kämpfen in der Beringsee mit heftigen Stürmen. Auf der 'Wizard' hat Kapitän Colburn ein besonderes Auge auf zwei Neueinsteiger. Auf der 'Northwestern' erleben die Männer eine erste große Enttäuschung: Nachdem sie sich durch wahre Monsterwellen gekämpft haben und ihre Käfige endlich an Bord ziehen können, sind diese voller Quallen. Und die 'Time Bandit' droht den Wettlauf gegen die Zeit zu verlieren. Nur die 'Early Dawn' hat schon über 200 Tonnen der schweren Krabben an Land gezogen.
USA 2008
Jede Krabbe zählt
Die Laune der Bootsbesatzungen ist angespannt, da das Fangergebnis stark zu wünschen übrig lässt. Nur die Wasser-Tanks der 'Time Bandit' sind bis zum Rand mit Königskrabben gefüllt. Mit etwas Glück kann Kapitän Jonathan Hillstrand schon bald Dutch Habour anlaufen, um seine kostbare Fracht abzuliefern. Sein Kollege Sig Hansen auf der 'Northwestern' hat dagegen Probleme mit Greenhorn Jake Anderson, der sich beim Zählen der Krabben immer wieder verrechnet. Auch sein Bruder Edgar Hansen muss sich mit Schlampereien herumschlagen: Kaum jemand aus seiner Crew trägt einen der vorgeschriebenen Messergürtel bei sich.
USA 2008
Volles Risiko
Phil Harris geht seit 31 Jahren in der Beringsee auf Krabbenfang, aber eine solche Pleite wie in dieser Saison hat der Schiffskapitän noch nie erlebt. In drei Tagen soll die "Cornelia Marie" ihren Fang beim Verarbeitungsschiff abliefern, doch ihre Tanks sind noch immer so gut wie leer. Die Königskrabben scheinen aus ihrem Revier verschwunden zu sein, und Kapitän Harris hat keine Ahnung, warum. Auf der "Northwestern" veranstalten die Brüder Edgar und Sig Hansen inzwischen einen privaten Wettbewerb unter Männern: Wer schafft es trotz Knochenarbeit am längsten, ohne Schlaf auszukommen? 48 Stunden sind mittlerweile vergangen, und die harten Jungs stoßen langsam an ihre Grenzen. Aufgeben will aber keiner.
USA 2008
Kein Erbarmen
Seit fünf Wochen sind die Krabbenfischer jetzt schon auf hoher See und haben in der eisigen Witterung vor der Küste Alaskas mit großen Problemen zu kämpfen: Als eine Riesenwelle auf der 'Time Bandit' plötzlich mehrere Kabel aus ihrer Verankerung reißt, herrscht an Deck des Schiffes akute Stromschlaggefahr. Auf den anderen Fangbooten sind es vor allem die Neueinsteiger, die für Aufregung sorgen. Greenhorn Jake Anderson und Deckhand Matt Bradley geraten auf der 'Northwestern' so heftig aneinander, dass die Situation eskaliert. Anfänger Bryan Mezich ist weit weniger heißblütig, bringt auf der 'Early Dawn' aber trotzdem die gesamte Mannschaft in Gefahr, als er am Steuer des Bootes einschläft.
USA 2008
Gegen die Uhr
Sig Hansen läuft die Zeit davon. Ihm bleiben nur noch neun Tage, um seine Fangquote von 86.200 Kilogramm Königskrabben zu erreichen. Doch er und seine Männer haben momentan kein Glück. Oder hat sich der erfahrene Captain etwa das falsche Revier ausgesucht? Seit Tagen zieht Hansens Crew nur halbvolle Körbe an Bord. Konkurrent Jonathan Hillstrand ist wesentlich erfolgreicher. Aber ein Materialfehler hätte beinahe ein Menschenleben gekostet: Ein Metallstift, der die gefüllten Körbe an Bord hievt, bricht plötzlich ab und lässt ein Stahlseil in die Tiefe sausen. Nur um Haaresbreite verfehlt es einen Bootsmann, der ansonsten in zwei Teile gerissen worden wäre.
USA 2008
Auf der Jagd
340 Kilometer nördlich von Dutch Harbor kämpft sich die "North American" bei starkem Wellengang durch die stürmische Beringsee. Die Mannschaft ist auf der Suche nach ausgesetzten Fangkörben, was sich bei Nacht extrem schwierig gestaltet. Das Schiff von Captain Sten Skaar hat die letzten drei Jahre im Hafen gelegen und ist, wie sich nun herausstellt, völlig unzureichend ausgerüstet. Auch auf der "Northwestern" ist die Stimmung trotz guter Fangquote angespannt. Kapitän Colburn steuert sein Schiff nämlich in Richtung "Slime Bank", ein Revier, das für seine aggressiven Quallen bekannt ist. Schon oft hat sich die Crew an den Fangarmen der Tieren sprichwörtlich die Hände verbrannt
USA 2008
Nichts für alte Männer
Die Kapitäne der "Time Bandit" und der "Wizard" tragen auf hoher See einen kleinen Privatwettkampf aus. Die so genannte "Kapitänswette" hat bei den Alaska-Krabbenfischern lange Tradition. Jonathan Hillstrand kann das Duell gegen seinen Kollegen Keith Colburn knapp für sich entscheiden, denn in seinen Fangkörben zappeln am Ende exakt 13 Krabben mehr, als in denen der "Wizard". Für die Crew der "Northwestern" verlief die Fangsaison nicht sehr erfolgreich. Und dann wird Captain Edgar Hansen auf seinem Schiff auch noch von einem frei schwingenden Greifhaken K.O. geschlagen. Noch dramatischer geht es auf der "Early Dawn" zu: Hier meutert die Besatzung gegen ihren Kapitän.
USA 2008
Winterstürme
Stürme und technische Pannen verschlechtern die Situation der Krabbenfischer in der Bering See. Die North Western muss mit Motorschaden in den nächsten Hafen einlaufen. Andere Crews weichen wegen dem Ausfall des Verarbeitungsschiffes auf andere Krabbensorten aus. Werden die Männer dennoch ihre Quoten fangen?
USA 2007
Ärger an Deck
Die arktischen Stürme und eisigen Temperaturen machen nicht nur den Bootsbesatzungen heftig zu schaffen. Als Mitglieder der US Coast Guard versuchen, einen erkrankten Seemann per Rettungshubschrauber nach Cold Bay zu fliegen, bildet sich innerhalb kürzester Zeit ein Eisbelag auf dem Helikopter. Die Rettungsaktion entwickelt sich zu einem hoch riskanten Unternehmen. Auf See ist die "Cornelia Marie" seit geraumer Zeit nur noch mit halber Kraft unterwegs, weil sie Probleme mit der Antriebsmaschine hat. In Dutch Habour erwartet Kapitän Phil Harris unterdessen eine weitere Hiobsbotschaft: Der Schaden an seinem Schiff ist wesentlich größer als angenommen und kann vorerst nicht repariert werden.
USA 2008
Lehrstunde für Anfänger
Phil Harris und seine Crew versuchen, die Zeit auf See wieder gut zu machen, die sie durch eine Notreparatur in Dutch Habour verloren hatten. Als das Schiff seine Fanggründe erreicht, wird jede Hand an Deck gebraucht. Doch ausgerechnet der Sohn des Kapitäns schlampt bei der Arbeit. Es kommt zu einem handfesten Streit. Auf der "Northwestern" sind die Männer zwar völlig erschöpft, doch es steht ihnen noch eine schweißtreibende Nachtschicht bevor. Denn das Verarbeitungsschiff hat weitere Krabben beim Captain geordert. Die Männer sind dermaßen übermüdet, dass es an Bord zu Unfällen kommt. So wird auch Jake Anderson bei starkem Wellengang von einem ungesicherten Fangkorb eingequetscht.
USA 2008
Fischen kann tödlich sein
Eisige Winde peitschen mit rund 70 Knoten über die Beringsee und richten auf den Schiffen der Krabbenfischerflotte große Schäden an. Kaum haben sich die Männer durch drei schwere Stürme gekämpft, steht schon das nächste Problem an: Gefrierende Gischt verwandelt die Decks in gefährliche Rutschbahnen. Kapitän Harris hatte sich während eines Sturmes an Bord verletzt und muss jetzt die Zähne zusammenbeißen. Da sein Schiff das Soll an Eismeerkrabben noch nicht erreicht hat, quält sich der Seebär trotz starker Schmerzen hinters Steuer der 'Cornelia Marie'. Doch seine Verletzungen sind schwerer, als zunächst angenommen.
USA 2008
Frisches Blut
Zum ersten Mal seit 17 Jahren läuft die 'Cornelia Marie' ohne ihren Kapitän Phil Harris aus dem Hafen. Anstelle von Harris steuert sein alter Weggefährte Murray Gamrath das Schiff durch die stürmische See. Der Captain kuriert in einem Krankenhausin Anchorage innere Verletzungen aus, die er sich während eines Sturms zugezogen hatte. Auf der 'Northwestern' ist man unterdessen bemüht, den 5000 Dollar teuren Anker aus dem Meer zu fischen, den das Schiff bei heftigem Seegang verloren hat. Da das Boot wegen der hohen Wellen ständig wegdriftet, brauchen die Männer fast vier Stunden, um das kostbare Gut zu bergen.
USA 2008
Neue Gezeiten
110 Kilometer östlich der Fanggründe bahnt sich die 'Northwestern' mühsam ihren Weg durch ein riesiges Eisfeld Richtung St. Paul. Dort soll die Crew 83.000 Kilo Eismeerkrabben entladen. Dabei ist höchste Eile geboten, denn bei Temperaturen weit unter Null besteht die Gefahr, dass das Boot im Hafen festfriert. Im Anschluss wartet schon die nächste Herausforderung auf Sig Hansen und seine Besatzung: Weit nach Mitternacht müssen die Männer trotz Müdigkeit und Erschöpfung wieder in See stechen, um ihren wertvollen Fang zu retten. Sollte gefrierendes Packeis auf dem offenen Meer die ausgelegten Fangkörbe erreichen, wären diese nämlich für immer verloren.
USA 2008
Die Bering-See-Demenz
Die Bootsbesatzungen in der Beringsee schuften bis zum Umfallen, denn die Fangsaison dauert nur noch sechs Tage. Jetzt, wo jede einzelne Krabbe zählt, um das Soll zu erfüllen, bleibt zum Ausruhen keine Zeit. Dass sich Kapitänssohn Scott Hillstrand auf der 'Time Bandit' trotzdem Extra-Verschnaufpausen gönnt, kommt bei den Kollegen gar nicht gut an. Deckhand Shea Long wird um ein Haar von den riesigen Fangkörben mit in die Tiefe gerissen, als sich eine der Ablass-Leinen um seinen Hals legt. Auf der 'North American' muss Newcomer Darell Labay seinen Hut nehmen. Die harte Knochenarbeit ist für das Greenhorn definitiv zu anstrengend.
USA 2008
Die Saison geht zu Ende
Kurz vor Ende der Fangsaison kommen Kapitän Keith Colburn und seine Besatzung trotz eisiger Minusgrade rund 440 Kilometer nordwestlich von Dutch Harbor wieder einmal mächtig ins Schwitzen. Seit 36 Stunden ziehen die Männer einen Fangkorb nach dem anderen an Land, doch es ist wie verhext: Der Steuerbordtank der 'Wizard' erweist sich als Fass ohne Boden. Viel zu spät bemerkt die Crew, dass der riesige Behälter ein Loch hat, aus dem die Tiere wieder herauskrabbeln und sich so zurück ins Wasser retten können. Mit vereinten Kräften versuchen die Männer ihr Soll für die Saison doch noch zu erfüllen.
USA 2008