Ausgesetzt in der Wildnis Staffel 3
Hier finden Sie alle Episoden der 3. Staffel von der Doku Ausgesetzt in der Wildnis
Die sibirische Tundra 1
Bear Grylls jüngstes Survival-Abenteuer beginnt auf einem verschneiten Bergrücken mitten in Sibirien. Um bei Temperaturen bis Minus 30 Grad nicht zu erfrieren, kämpft sich der Ex-Elitesoldat zunächst über vereiste Geröllfelder und durch tiefe Schluchten ins Tal, wo er nachts Unterschlupf in einer Höhle findet. Auf einem improvisierten Schlitten aus Zweigen und Hirschfell kommt der Überlebens-Experte nun wesentlich schneller voran. Da eine warme Mahlzeit jetzt lebensnotwendig ist, fängt Grylls ein Eichhörnchen, und startet dann seine Wanderung durch die eisige Tundra. Nach einem schier endlosen Marsch stößt der Engländer völlig abgekämpft und ausgezerrt auf die Gleise der Transsibirischen Eisenbahn - und greift die Gelegenheit beim Schopf: Grylls springt auf den nächste vorbeifahrenden Zug auf, der ihn zurück in die Zivilisation bringt.
GBR 2006
Die sibirische Tundra 2
Bear Grylls hat im zweiten Teil seines Sibirien-Abenteuers einen anstrengenden und gefährlichen Weg vor sich: Im verschneiten Sajan-Gebirge versperren dem Briten immer wieder steile Gebirgszüge und reißende Flüsse den Weg. Hier sind Bears Kletterkünste gefragt. Wie kostbar Nahrungsmittel und Rohstoffe in dieser extremen Region der Erde sind, lernt der Outdoor-Profi anschließend bei den Tuwa. Der wertvollste Schatz des Nomaden-Volkes sind ihre Haustiere, die fast ihre gesamte Versorgung sicherstellen. Die Tuwa nutzen nicht nur das Fleisch und Fell ihrer Yaks, sondern auch deren Blut, Innereien und Knochen. Selbst die Exkremente der Tibetischen Rinder sind als Brennstoff unverzichtbar. Das Ausweiden der riesigen Tiere ist allerdings nichts für zart besaitete Naturen.
GBR 2006
An der Skelettküste
Survival-Tricks der Buschmänner: In dieser Episode schlägt sich Bear Grylls durch eine der ältesten und lebensfeindlichsten Wüsten der Welt, die Namib an der Westküste Afrikas. Sein Abenteuer beginnt an der berüchtigten Skelettküste, die von zahllosen Schiffswracks gesäumt ist. Da es dort kein Trinkwasser gibt, baut der Outdoor-Profi aus einer Plastikfolie und Steinen einen einfachen Sonnen-Destillator, um Meerwasser zu entsalzen. Auf der Suche nach ergiebigeren Quellen muss sich Bear aber in brütender Hitze durch einen breiten Wüstenstreifen ins Landesinnere vorkämpfen. Dort trifft der Brite auf Buschmänner vom Stamm der San, die schon seit Jahrtausenden in dieser Region heimisch sind. Von den Ureinwohnern kann er sich ganz neue Überlebens-Strategien abschauen und geht dann mit ihnen auf Stachelschweinjagd.
GBR 2006
Allein auf der Vulkaninsel 1
Sumatra im Indischen Ozean ist die sechstgrößte Insel der Welt und die neue Herausforderung für Abenteurer Bear Grylls. Hohe Gebirgszüge, aktive Vulkane und riesige Sumpflandschaften machen diese Survival-Tour zu einer echten Challenge für den Briten. Der Weg zurück in die Zivilisation wird schweißtreibend - das ist schon im Vorfeld klar. Teile der Insel wurden 2004 vom großen Tsunami zerstört, und die Schäden dieser verheerenden Naturkatastrophe sind bis heute allgegenwärtig. Außerdem machen ihm die extreme Hitze und Luftfeuchtigkeit in Indonesien schwer zu schaffen. Um bei Kräften zu bleiben, muss sich Bear den Bauch mit fetten Larven vollschlagen. Außer Insekten hat der Dschungel, den er gerade durchquert, nämlich nur Bananen zu bieten.
GBR 2006
Allein auf der Vulkaninsel 2
Aus der Ferne betrachtet wirken die Banyak-Inseln vor der Küste Sumatras wie das perfekte Ferienparadies, doch der Schein trügt. Bear Grylls jedenfalls darf dort nicht auf einen Urlaub in der Hängematte hoffen, im Gegenteil: Nach einem Fallschirmsprung aus 2700 Metern Höhe muss sich der Abenteurer durch die tosende Brandung ans Ufer retten, um dann völlig erschöpft seine Survival-Chancen einzuordnen. Das Nahrungsangebot ist hier zwar recht abwechslungsreich, da es außer Seeigeln und Krebsen immerhin fette Termiten gibt, doch mit sauberem Trinkwasser sieht es ganz schlecht aus. Um nicht zu verdursten, muss Bear die unbewohnte Insel schon nach einer Nacht verlassen und sticht auf einem selbstgebauten Bambusfloß in See. Jetzt kann er nur noch hoffen, dass ihn bald ein Fischerboot aufgabelt.
GBR 2006