Alaskan Bush People Staffel 2
Hier finden Sie alle Episoden der 2. Staffel von der Doku Alaskan Bush People
Wieder frei
Ketchikan hat zwar nur 8000 Einwohner, trotzdem ist es den Browns dort zu stressig. Denn Billy, Ami und ihre sieben Kinder sind den Trubel in der Stadt nicht gewohnt. Bevor sie nach Revillagigedo Island kamen, haben sie viele Jahre ein Leben als Aussteiger fernab der Zivilisation geführt. Vor einigen Monaten sank jedoch das Boot der Familie im Hafen, seitdem leben die in einer gewöhnlichen 70-Quadratmeter-Wohnung. Aber das ist keine Lösung auf Dauer. Die Browns wollen zurück in die Wildnis, denn nur dort fühlen sie sich wirklich frei. USA 2014
Die Überfahrt
So stellen sich die Browns das Paradies auf Erden vor. Die neunköpfige Familie hat ein zwölf Hektar großes Stück Land in der Wildnis von Chichagof Island erworben. Dieser unberührte Fleck Natur soll ihr neues Zuhause werden. Dort wollen die Aussteiger ein Haus bauen und so leben, wie sie es seit vielen Jahren gewohnt sind - ohne Strom und fließend Wasser, weit entfernt von der Zivilisation. Mit zwei Booten machen sich Billy, Ami und ihre sieben Kinder auf den Weg in die neue Heimat. USA 2014
Neues Zuhause
Bis das neue Haus der Browns fertig ist, wird die neunköpfige Familie in einer selbstgebauten Trapperhütte schlafen. Solche Domizile werden im Norden Alaskas seit Jahrhunderten von Fallenstellern benutzt. Während Noah Baupläne für die Unterkunft entwirft, kümmern sich Billys Söhne Matt und Gabe um die Vorräte. Die Brüder stechen mit einer Jolle in See, um Krebsfallen auszulegen. Diese Art der Nahrungsbeschaffung ist wesentlich einfacher, als Wild zu jagen, das einem leicht entwischt - wenn man weiß, wo man suchen muss. USA 2014
Futterneid
Eine neunköpfige Familie satt zu bekommen, ist nicht leicht. Die Browns haben in Alaska nur noch Vorräte für eine Woche, deshalb gehen die Aussteiger in der Wildnis auf Nahrungssuche. Bears ausgezeichnete Spürnase weist ihnen dabei den Weg. Der 27-Jährige war schon als Kind ein hervorragender Fährtenleser. Er verlässt sich bei der Jagd auf seine natürlichen Instinkte. Mit Schlamm getarnt, der seinen Körpergeruch überdeckt, hält er in den Wäldern nach Wild Ausschau. USA 2014
Matt - Allein zu Haus
Die Browns haben auf Chichagof Island in Alaska den idealen Platz für ihr neues Haus gefunden - mit einer tollen Aussicht und Zugang zum Strand. Bevor sie mit der Konstruktion beginnen, legen die Wildnisbewohner zunächst den Grundriss fest. 70 Quadratmeter: So viel Platz hatten die Alaskan Bush People bis dato noch nie zum Wohnen. Um so ein großes Domizil zu errichten, braucht man eine Menge Holz. Und Familienoberhaupt Billy hat auch schon einen Plan in petto, wo er das Baumaterial herbekommt. USA 2014
Annäherungsversuche
Die Browns bekommen in der Wildnis Besuch. Kenny Skaflestad legt in der Nähe des Familien-Camps mit seinem Boot am Ufer an. Der Bürgermeister von Hoonah möchte seine neuen Nachbarn kennenlernen. Das kleine Fischerdorf hat circa achthundert Einwohner. Bei der Gelegenheit beschließen beide Parteien einen Tauschhandel. Feuerholz gegen Fenster für das neue Haus: Am nächsten Tag schickt Billy seine Söhne und Töchter in die Siedlung, um die Ware abzuliefern und Vorräte einzukaufen. USA 2014
Die Bären sind los
Die sechzehn Grundpfähle für das neue Haus der Browns sind im Boden verankert und das bestellte Bauholz liegt abholbereit beim Sägewerk. Doch vor dem Transport muss sich die Aussteiger-Familie in der Wildnis um ein anderes wichtiges Projekt kümmern. Auf Chichagof Island gibt es sehr viele Grizzlybären. Deshalb bauen die Alaskan Bush People in den Baumkronen ein Krähennest für ihre Vorräte, in dem sie im Notfall vor den gefährlichen Raubtieren sicher sind. USA 2014
Wettlauf mit dem Winter
Im November ist das Wetter in Alaska sehr unbeständig. Tagsüber ist es manchmal noch warm, aber nachts friert es bereits häufig. Deshalb müssen sich die Browns beim Hausbau sputen. Das neue Heim der Familie soll fertig werden, bevor der Winter kommt und die ganze Landschaft mit Schnee bedeckt ist. Daher werden alle in das Projekt miteinbezogen - auch die Mädchen. Nur Noah erfüllt für seinen Vater einen Spezialauftrag: Der 22-Jährige baut einen Räucherofen. USA 2014
Trennung auf Zeit
Der modernen Medizin stehen die Browns eher skeptisch gegenüber. Aber die Schmerzen werden von Tag zu Tag stärker, und die Entzündung könnte sich bis ins Gehirn ausbreiten. Deshalb bleibt Mutter Ami keine andere Wahl: Die 53-Jährige muss wegen ihrer schlechten Zähne dringend einen Arzt aufsuchen. Doch das ist abseits der Zivilisation wesentlich leichter gesagt als getan. Die eingefleischte Wildnisbewohnerin tritt in dieser Folge gemeinsam mit ihrem Mann Billy und ihren Töchtern Snowbird und Rain eine beschwerliche Reise an. USA 2014
Ein neues Heim
Die Browns ziehen auf Chichagof Island in ihr selbstgebautes Haus ein. Zuvor hat die neunköpfige Familie in Alaska in einfachen Hütten und Zelten gelebt. Die Eltern Billy und Ami freuen sich auf ihr erstes eigenes Schlafzimmer seit mehr als 20 Jahren, und Brown Town soll weiter wachsen. Gegen Enkelkinder hätte das Paar nichts einzuwenden. Doch in der Wildnis einen geeigneten Partner kennenzulernen, ist praktisch unmöglich. Deshalb greift das Duo seinen ältesten Söhnen bei der Brautschau ein wenig unter die Arme. USA 2014
Divide et impera
Muscheln allein reichen nicht aus. Um durch den Winter zu kommen, müssen sich die Browns in Alaska auch mit Fleischvorräten eindecken. Schließlich gilt es neun hungrige Mäuler zu stopfen. Deshalb trennt sich das Wolfsrudel in dieser Folge. Bam und Matt ziehen hinaus in die Wälder, um dort Rehe zu jagen. Gewehre, Seile, ein Kompass, eine Leuchtpistole und Verbandszeug: Bevor die Männer in die Wildnis aufbrechen, prüfen sie sorgfältig ihre Ausrüstung. Denn auf der Pirsch sind sie komplett auf sich allein gestellt. USA 2014
Die liebe Familie
Die Lorcan hat einen Motorschaden. Ohne ihr einziges Transportmittel kommen die Browns in der Wildnis nicht weit. Deshalb machen sich Matt und sein Bruder Gabe auf den Weg nach Hoonah, um sich dort nach Arbeit umzusehen. In dem 800-Seelen-Dorf werden Tagelöhner für den Abriss einer alten Scheune gesucht. Die Bezahlung ist zwar nicht üppig, doch für ein paar Ersatzteile wird der Lohn schon ausreichen. Zudem findet sich in dem Schuppen ja vielleicht auch nützlicher Schrott, den man in der Wildnis gut gebrauchen kann. USA 2014
Alles auf eine Karte
In der Wildnis Alaskas kann man ohne Waffen nicht überleben. Denn im nördlichsten US-Bundesstaat streifen viele wilde Tiere umher. Schießübungen gehören für die Browns daher sozusagen zur Grundausbildung und auch die Mädchen haben schon früh gelernt, wie man mit einem Gewehr umgeht. Doch an diesem Morgen wird das Training auf Chichagof Island von einem Unfall überschattet: Der 27-jährige Bear hat sich im Wald die Hand gebrochen und braucht dringend medizinische Hilfe. USA 2014
Stürmische Zeiten
Auch in der Wildnis braucht man Geld, denn Ärzte und Krankenhäuser machen keine Tauschgeschäfte. Eine eigene Transportfirma könnte dieses Problem lösen, denn dann müssten die Browns nicht mehr als Tagelöhner arbeiten und könnten für den Notfall finanzielle Reserven anlegen. Doch eignet sich das neue Schiff der Einsieder, ein U-Jagd-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg, überhaupt für diesen Zweck? Auf der Überfahrt von Petersburg nach Chichagof Island testen Billy und seine Söhne die Seetüchtigkeit der Integrity. USA 2014
Friss oder stirb
Die Integrity, das neue Boot der Browns, kommt zum ersten Mal als Frachtschiff zum Einsatz. Billy und seine Söhne transportieren vier schwere Ölfässer nach Nika Bay. Wenn der Auftrag reibungslos über die Bühne geht, dürfen die Einsiedler schon bald auf neue Kunden hoffen. Denn die meisten Orte im Südosten Alaskas sind nur auf dem Seeweg zu erreichen. Doch das Unternehmen gestaltet sich schwerer als gedacht. Denn die Bucht, in der die Wildnisbewohner ihre Ladung abliefern sollen, ist nicht tief genug, um dort zu ankern. USA 2014
Ungewisse Zukunft
Die Browns brechen nach Elfin Cove auf. Dieses Mal haben die Wildnisbewohner auf ihrem Boot Holz, Vieh, Möbel und Turnmatten für eine Schule geladen. Auf dem Weg in das achtzig Kilometer entfernte Fischerdorf müssen die Einsiedler eine der gefährlichsten Passagen Südost-Alaskas durchqueren: den South Indian Pass. In der Meerenge gibt es tückische Strömungen und die Integrity hat schon siebzig Jahre auf dem Buckel. Deshalb ist in diesem Fall gutes Timing gefragt. Bei einsetzender Flut wäre die Durchfahrt viel zu riskant. USA 2014